Das traurigste Kapitel in Unserer Hundehaltung:
Durin war seit langer Zeit der erste Welpe, der zu uns ins Haus kam. Zu dieser Zeit lebten Anton, Boris und Chiva bei Uns (alles Hunde, die angeblich unverträglich waren).
Was soll da mit einem Welpen schief laufen, der im Rudel aufwächst, wenn man die "Unverträglichen" auch aneinander gewöhnen konnte. Durin besuchte die Welpenschule, spielte dort mit fremden Hunden, spielte mit Unseren Hunden, alles wunderbar. Auch mit dem Ende seiner Ausstellungskarriere, bedingt durch einen Zahnfehler, konnten wir leben.
Mit 9 Monaten kam es zur ersten Beißerei mit Anton. Mit 12 Monaten kam der nächste Vorfall und ab dann verkürzten sich die Intervalle, auch eine Kastration brachte keine Entspannung ins Rudel. Schließlich mussten wir die Rüden dauerhaft trennen.
Kurz nach der Geburt Unseres Babys kam es zum ersten Zwischenfall mit Chiva und endete nach der dritten Attacke damit, dass wir Durin von allen anderen Hunden fernhalten müssen (Boris war mittlerweile schon verstorben).
Fazit: Ich könnte vor Wut Löcher in die Hauswand schlagen! Jeder fremde Hund, der bei Uns landete, weil er so "furchtbar" aggressiv sei, lebt im Rudel! Nur der Hund, der als Welpe kam, muss von allen anderen getrennt werden.
PS: Tyson, der nur mit Maulkorb spazieren gehen durfte, wegen seiner Abneigung gegen andere Rüden, läuft jetzt mit Anton spazieren und zwar ohne Maulkorb.
Nachtrag: Durin verträgt sich zwar nicht mit den anderen Hunden, aber er ist der beste Kindersitter von Allen. |