Kurz vor Heiligabend
klingelte das Telefon und unsere Tierärztin fragte uns, ob wir probehalber eine American Staffordshire Terrier Hündin in
Pflege nehmen könnten. Sie wollte eine 2. Meinung über das Wesen der Hündin, da Sie den Angaben der Besitzerin keinen rechten Glauben schenken konnte.
Ihre Besitzerin wollte sie einschläfern lassen
wegen Zeitmangel bzw. nach dem Hinweis, dass das kein Euthanisierungsgrund sei,
wegen Aggressivität.
Ins Tierheim sollte sie nicht kommen, da diese Hunde
ja nur für Hundekämpfe genommen werden ? So landete sie bei uns.
Nachdem
nun Nina verstorben war, entschlossen wir uns, sie zu behalten, vor allem da sich
niemand für sie interessierte und die Vermittlungschancen gleich null waren. Da
sie keinerlei Sozialverhalten zeigte, mussten wir sie 2 Monate mit Maulkorb mit
den Rüden mitlaufen lassen, bis sie lernte, dass so eine Rüdennase im Hinterteil
zwar unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich ist. Chiva zeigt sich nur von
ihrer besten Seite! Sie hat keinerlei Probleme mit dem Kind und auch mit Tyson
hat sie sich abgefunden!
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